UVC-Modul zur Flammendetektion
Das Ziel des FuE-Vorhabens
bestand in der Entwicklung eines UVC-Moduls zur Flammenerkennung bzw.
Flammenüberwachung im Wellenlängenbereich von 160 nm - 260 nm auf der
Basis von Halbleitersensoren. Die im Antrag formulierten Risiken wurden
bei der Themenbearbeitung deutlich sichtbar, nämlich: höchste Empfindlichkeit
und höchste Selektivität des Flammendetektors so zu realisieren, dass sie
den Werten der UV-Zelle entsprechen.
Folgende Ergebnisse wurden
erzielt:
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Es ist gelungen, einen Prototyp zu entwickeln und herzustellen, der die
Empfindlichkeit der UV-Zelle annähernd, jedoch die Selektivität nicht erreicht.
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Seit 2007 sind neue Fotodioden am Markt erhältlich, mit denen das Problem der
Selektivität lösbar ist. Das entscheidende Problem für den Einsatz des Sensors
ist der im Vergleich zu der UV-Schaltröhre höhere Preis.
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Der höhere Preis in Verbindung mit den sonst günstigen Eigenschaften wie
Lebensdauer, Signalverarbeitung usw. lassen diesen Sensor jedoch nur für
Spezialapplikationen vorteilhaft einsetzbar werden.
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Die im Antrag formulierte Sensorvariante mit geringerer Empfindlichkeit
dagegen ist die Variante, die die Grundlage für einen preiswerten
UVC-Flammensensor für den Einsatz in großen Stückzahlen bildet.
Dieser Sensor ist in der vorgestellten Form neu und für eine
Produktentwicklung mit Überleitung in die Fertigung hervorragend
geeignet, zumal die Kosten des Sensors äußerst günstig sind.
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Somit liegen Prototypen zu beiden Varianten eines UVC-Flammensensors vor,
eine im oberen Preissegment für Spezialanwendungen und eine im unteren
Preissegment für die Anwendungen im Marktsegment, in dem große Stückzahlen
benötigt werden.
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Der Ergebnistransfer erfolgt bis Ende September 2008 zu EPIGAP Optoelektronik
GmbH (EPIGAP). Es ist vorgesehen, dass auf der Basis der erzielten
Projektergebnisse bei EPIGAP bis Ende 2009 der neu entwickelte
UVC-Modul produziert wird.
Ergebnistransfer: Fa. EPIGAP Optoelektronik GmbH (Berlin)
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