Messmodul für hochkonzentrierte Stoffsysteme
Das Ziel des FuE-Vorhabens bestand
in der Entwicklung eines speziellen Messmoduls zur Charakterisierung von semi-
und hochkonzentrierten Dispersionen und der darin dispergierten Teilchen.
Folgende Ergebnisse wurden
erzielt:
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Es wurde ein neuartiger Sensormodul entwickelt, mit dem auf der Basis
der orts- und zeitaufgelösten Transmissionsanalyse eine Bestimmung der
Teilchenkonzentration in semi- und hochaufgelösten Dispersionen möglich
ist.
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Mit diesem neuartigen ortsauflösenden Konzentrationsdetektor wurde die
entscheidende Voraussetzung erarbeitet, die erstmals eine analytische
Geräteentwicklung für die Quantifizierung einer Reihe von
Dispersionsmerkmalen (z.B. Filtrierbarkeit, Entwässerbarkeit,
Konsolidierung, Wasserrückhaltevermögen, Packungsdichten) unter
Routinebedingungen in der Entwicklung und Qualitätskontrolle ermöglicht.
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Bei den Messungen an Referenz-Siliziumdioxid-Suspensionen, welche eine
nahezu monodisperse Partikelgrößenverteilung besitzen, konnte gezeigt
werden, dass das Licht mit den kleineren Wellenlängen sensitiver auf
kleinere Partikelgrößen und geringere Feststoffkonzentrationen reagiert.
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Es zeigte sich, dass das Sensormodul bei nanodispersen Stoffsystemen,
also bei Partikeln mit einer Größe < 1µm, und der Verwendung von
blauem Licht empfindlicher ist als bei der Verwendung von
Infrarotstrahlung. Für Partikel > 1µm wurde eine gleiche Sensitivität
des Moduls bei verschiedenen Wellenlängen festgestellt.
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Das ausgewählte Sensorprinzip erfüllt ohne Einschränkungen die
Ansprüche an ein innovatives Messsystem für die direkte Bestimmung
der Dispersionsstabilität. Mit einfachen optischen Komponenten ist es
gelungen, ein Sensormodul für die gleichzeitige Messung mit mehreren
Wellenlängen zu entwickeln. Eine aufwendige Sensorkühlung zur Erfassung
der Messsignale mit ausreichender Genauigkeit musste nicht eingesetzt
werden.
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Mit den erzielten Ergebnissen ist eine sofortige Integration des
entwickelten Messsensors in ein vorhandenes Laboranalysegerät möglich
geworden. Durch einen kurzfristigen Transfer des Sensormoduls zu der
Firma Gesellschaft für Labor-, Umweltdiagnostik & Medizintechnik mbH (L.U.M.)
werden optimale Voraussetzungen geschaffen, dass bei L.U.M. in kurzer
Zeit ein kostengünstiges, marktfähiges Produkt entstehen kann, das auf dem
nationalen und internationalen Markt noch nicht angeboten wird.
Ergebnistransfer: Fa. Gesellschaft für Labor-, Umweltdiagnostik
& Medizintechnik mbH
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