Melanin-Spektrometer
Das Ziel des
Projektes war die Entwicklung des Prototyps eines kleinen, mobilen und
kostengünstigen Spektrometers zum Nachweis der äußerst schwachen, charakteristischen
Zweiphotonen-angeregten Fluoreszenz (engl.: Two-Photon excited Fluorescence) des
Melanins, vornehmlich im Gewebe, als nicht-invasives Messmittel zur Frühdiagnose
des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom).
Folgende Ergebnisse wurden
erzielt:
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Es wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem durch stufenweise Zweiphotonen-Absorption
mit 80 fs - Laserimpulsen im NIR bei ca. 800 nm (Energie/Puls: ca. 3 µJ,
Spotgröße: ca. 200 - 500 µm) selektiv das Melanin in der Haut angeregt werden kann.
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Die von der Ruhr-Universität Bochum bereitgestellten Hautproben (Größe: 0.5 x 0.5 cm2,
Dicke: 0.1 - 0.2 cm / gesunde Haut, Nevus Zell Nevi, malignes Melanom und andere Hauterkrankungen)
wurden mehrfach vermessen.
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Es zeigte sich (reproduzierbar), dass im Vergleich zu gesunder Haut das TPF-Spektrum von malignen
Melanomen deutlich breiter ist und in den roten Spektralbereich verschoben wird. Zusätzlich nimmt
beim malignen Melanom die Fluoreszenzintensität deutlich ab.
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Anhand dieser charakteristischen Verschiebung des TPF-Spektrums kann zweifelsfrei zwischen einem
malignen Melanom und gesunder Haut bzw. anderen Hautkrankheiten unterschieden werden.
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Es wird eindeutig belegt, dass mit dem entwickelten Prototyp des Melanin-Spektrometers
(TPF-Spektrometer) der Nachweis der äußerst schwachen, charakteristischen Zweiphotonen-angeregten
Fluoreszenz des Melanins im Gewebe zur Frühdiagnose des schwarzen Hautkrebses möglich ist.
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Das Hauptanwendungsgebiet des Verfahrens liegt im klinischen Bereich bei der Früherkennung des
malignen Melanoms. Weitere Anwendungsgebiete haben sich inzwischen auf dem Gebiet der Pharmazie
und Kosmetik sowie in der Kriminologie ergeben.
Ergebnistransfer: Fa. LTB Lasertechnik
Berlin GmbH (Berlin-Adlershof)
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