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CS-AAS-Hydridsystem

Das Ziel des FuE-Vorhabens bestand in der Erarbeitung einer leistungsfähigen Methode zur Bestimmung der hydridbildenden Elemente As, Bi, Sb, Sn, Se, Te sowie Hg (Kaltdampftechnik) mit sehr geringen Nachweisgrenzen durch die Entwicklung eines Hydridatomisators als Zusatzmodul für das kommerzielle CS-AAS-Spektrometer (modifiziertes HS55) der Firma Analytik Jena.

Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

  • Es wurde ein Zusatzmodul »Hydridatomisator« entwickelt, mit dem der Nachweis der o.g. hydridbildenden Elemente und (durch die Methode der Kaltdampftechnik) auch von Hg mit Nachweisgrenzen deutlich < 1 µg l-1 möglich ist.
  • Im Rahmen der Projektbearbeitung wurden spezielle Küvetten mit minimalem Volumen (Innendurchmesser von nur 7,7 mm gegenüber den üblichen 15 mm) entwickelt, da ein verringerter Innendurchmesser eine höhere Volumenkonzentration im Strahlquerschnitt zur Folge hat und damit eine erhöhte Messempfindlichkeit erreicht wird.
  • Die mechanische Kopplung des Hydridatomisators konnte durch das Austauschen der Flammeneinheit des Absorptionsspektrometers gegen den Küvettenofen relativ problemlos erreicht werden.
  • Da das CS-AAS-Gerätesystem vollständig über einen PC gesteuert wird, musste die Mess-Software angepasst und in die Software des Absorptionsspektrometers integriert werden. Der Bediener kann damit unkompliziert die notwendigen Messablaufprogramme erstellen und diese entsprechend des analytischen Problems optimieren. Das entwickelte Hydridsystem stellt eine wesentliche Erweiterung der Anwendungsmöglichkeit des CS-AAS-Gerätesystems dar.
  • Es wurden umfangreiche Untersuchungen zur Reproduzierbarkeit der Analysenergebnisse durchgeführt. Die Messergebnisse zur Reproduzierbarkeit entsprechen dem internationalen Standard.
  • Nach einem kurzfristigen Ergebnistransfer zu Analytik Jena (September 2006) wird auf der Basis der erzielten Projektergebnisse dort in kurzer Zeit der Hydridatomisator als wesentliches Zusatzmodul für eine geplante neue Produktlinie in der CS-AAS entwickelt. Die auf dieser Basis beabsichtigte Fertigung der neuen Generation der CS-AAS-Geräte für den nationalen und internationalen Markt soll schon im Jahr 2007, spätestens Anfang 2008 beginnen.

Ergebnistransfer: Fa. Analytik Jena

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